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Samstag 08. November 2014


Es war die letzte Rede von Klaus Wowereit als Regierender Bürgermeister auf einem Landesparteitag der Berliner SPD. Nach mehr als 13 Jahren verabschiedeten die Delegierten ihn am 8. November mit viel Wehmut und langanhaltendem Beifall. Der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß überreichte ihm zwei Abschiedsgeschenke des Landesverbandes: eine Weltkugel für den "besten Botschafter Berlins" und ein großformatiges Bild des Künstlers Rainer Fetting mit einer Szene der Berliner Mauer.

In seiner Rede erinnert Klaus Wowereit an den "größten Moment in der jüngeren deutschen Geschichte", den 9. November. Für den Mauerfall hätten zuerst die Menschen gesorgt, nicht die Politik, sagte er. Er sei stolz darauf, dass die Berliner SPD die Einheit gestaltet habe. Er erinnerte an die Leistung von Tino Schwierzina und Christine Bergmann im Ostteil der Stadt.

Im seinem Rückblick betonte Klaus Wowereit die Notwendigkeit des Konsolidierungskurses und erinnerte an kontroverse Debatten in der Partei. Drei Wahlsiege wären nicht möglich gewesen, wenn die Partei nicht zusammengehalten hätte. Politik im Jahre 2014 habe andere Fragen zu beantworten als 2001. Die Stadt stehe heute vor neuen Herausforderungen. "Es ist besser, dass Dynamik entsteht statt Stillstand."

Klaus Wowereit wies auf die sozialdemokratische Handschrift bei der Gestaltung der Stadt hin. Kennzeichen seien Solidarität, soziale Gerechtigkeit und innere Liberaltät gewesen. Fraktion und Partei rief er dazu auf, Debatten intern zu führen.

Die Entscheidung über die Nachfolge sei "stilbildend" gewesen, sagte Wowereit. Mit dem eindeutigen Votum der Partei im Rücken sei Michael Müller "gestärkt in die Arena getreten".

die Rede von Klaus Wowereit zum Anhören (MP3)



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